Wenn Babys viel weinen...

Stundenlanges, untröstliches Weinen bringt jede Mutter zunächst an den Rand der Verzweiflung. Warum kann ich mein Kind nicht beruhigen? Was mache ich falsch? Leicht entsteht Verunsicherung, wenn nichts zu helfen scheint, das die jungen Eltern ihrem Baby anbieten.

Übermüdung und Überforderung verhindern dann schnell einen gelassenen, entspannten Umgang mit ihrem Kind. Das Baby wiederum reagiert mit Anspannung und erneutem Weinen auf die Anspannung seiner Eltern.

...hilft Entspannung.

Mit Hilfe von Selbstwahrnehmung, Atmung, Berührung lernen die Eltern zunächst, sich auch in Stresssituationen zu entspannen. Entspannung hilft, den Teufelskreis aus Weinen- Stress – Weinen – zu durchbrechen und hilft den Eltern, ihrem Kind in seiner “Not” beizustehen.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist eine gründliche vorangehende Abklärung durch den Kinderarzt.

Wenn Babys schlecht schlafen...

Wenn Babys insgesamt wenig schlafen, die Schlafphasen zu kurz für eine Erholung der Mutter sind oder das Kind nicht zur Ruhe findet, ist eine schnelle Hilfe wichtig: In der sensiblen Entwicklungsphase der ersten Monate entwickelt das Baby die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren. Also sich selbst zu beruhigen!

Damit Babys schlafen können, muss ihr Autonomes Nervensystem “Ruhe geben”. Doch dieses reagiert stark auf die Befindlichkeit der Eltern.

...brauchen sie entspannte Eltern.

Daher ist es für Eltern ganz wesentlich, sich selbst entspannen zu können, um die Wirkung an ihr Baby weitergeben können. Entspannende Berührungen, die Eltern und Kind gut tun, können am Tag gezielt eingesetzt werden, um auch nachts für die nötige Ruhe zu sorgen.

Wenn äußere Umstände (z.B. Überreizung) dazu beitragen, dass sich Ihr Kind schlecht beruhigt, werden auch diese betrachtet und möglichst verändert.